Neue Studie: Infrarotheizung vs. Wärmepumpe

Darstellung der Bestandteile einer Wärmepumpe im Vergleich zu einer easyTherm® Infrarotheizung

Aktuelle Erkenntnisse zur Wirtschaftlichkeit moderner Heizsysteme

„Infrarotheizungen sind zwar günstig in der Anschaffung, aber teuer im Verbrauch.“

Kaum eine Aussage hält sich so hartnäckig wie diese. Doch stimmt sie tatsächlich?

Genau dieser Frage sind Prof. Dipl.-Ing. Timo Leukefeld, Tobias Druschke-Tittel und Gabriel Jakob Baumüller in ihrer aktuellen Untersuchung nachgegangen.
Das Ergebnis: Unter den richtigen Rahmenbedingungen erweist sich die Infrarotheizung als deutlich wirtschaftlicher, als vielfach angenommen wird. Insbesondere in energieeffizienten Gebäuden und in Verbindung mit Photovoltaik können sich erhebliche Kostenvorteile ergeben.

Besonders bemerkenswert ist eine Erkenntnis der Studie: Die oft intensiv diskutierte Jahresarbeitszahl (JAZ) der Wärmepumpe hat auf die Gesamtwirtschaftlichkeit eines Gebäudekonzepts häufig einen geringeren Einfluss als erwartet. Stattdessen rücken andere Faktoren stärker in den Fokus, darunter die Investitionskosten, der Wartungsaufwand, die Systemkomplexität sowie die Möglichkeit der direkten Nutzung selbst erzeugten Solarstroms.

Die Autoren plädieren deshalb für eine ganzheitliche Betrachtung von Heizsystemen. Nicht einzelne Effizienzkennzahlen, sondern die Gesamtkosten über die gesamte Nutzungsdauer eines Gebäudes entscheiden darüber, welche Lösung wirtschaftlich und nachhaltig ist. Die aktualisierte Untersuchung liefert damit einen wichtigen Beitrag zur aktuellen Debatte über zukünftige Wärmekonzepte und zeigt, dass etablierte Annahmen regelmäßig hinterfragt werden sollten.

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