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Stromkennzeichnungsbericht 2017: 86,74% Ökoanteil!

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Der Anteil von erneuerbaren Energien bei Österreichs Stromlieferanten ist weiterhin sehr hoch!

Seit dem Jahr 2001 sind sämtliche Stromlieferanten, die in Österreich Endkunden beliefern, gesetzlich dazu verpflichtet, die Primärenergieträgeranteile ihrer Stromerzeugung dem Endkunden zur Kenntnis zu bringen.

Der aktuelle Stromherkunftsbericht 2017 der E-Control beschreibt die Stromherkunft vom 01.01 - 31.12.2016 und liefert folgende Werte (Kurzfassung):

  • 86,74% Bekannte erneuerbare Energieträger
  • 12,86% Bekannte fossile Energieträger
  • 0,40% Bekannte sonstige Primär-energieträger
  • 0,00% Bekannte Nuklearenergie

Die CO2-Emissionen gingen von 67 g/kWh auf 61 g/kWh zurück. Dieser Rückgang liegt großteils am geringeren Einsatz von Nachweisen aus Kohle. Hier ist der Anteil von 3,42 auf 2,37% gesunken.

Im Vergleich zu den Vorjahren stieg der Anteil an Nachweisen aus Österreich erstmals an. Waren es im Vorjahr noch 65,24% so stammten dieses Jahr über 70% der Nachweise aus Österreich. Dies könnte an einer verstärkten Nachfrage der Stromkunden an regionalem Strom liegen. Bei den ausländischen Nachweisen dominiert weiterhin Norwegen mit einem Anteil von 21%.

Die E-Control Austria ist die zuständige Stelle für die Überwachung der Ausstellung, Übertragung und Entwertung von Nachweisen und für die Überwachung der Richtigkeit der Stromkennzeichnung in Österreich. Zur Überwachung der Richtigkeit der Stromkennzeichnung wird jährlich eine umfassende Überprüfung aller Lieferanten, die in Österreich Endkunden beliefern, durchgeführt.