Keramik wirkt

Seit Jahrhunderten heizen Menschen Kachelöfen ein und genießen damit behagliche Wärme. Schon unsere Vorfahren wussten was gut ist. Die Kacheln der Öfen sind aus Keramik. Das hat einen guten Grund: Keramik ist das Material, das nachweislich Wärmestrahlung am effizientesten abgibt.

Es ist ein Naturgesetz (Planck’sches Strahlungsgesetz), dass alle Oberflächen permanent Wärmestrahlung abgeben. Das abgegebene Strahlungsspektrum hängt nur von der Temperatur und einer einzigen Materialeigenschaft ab: der Emissivität. Diese beschreibt die Fähigkeit einer Oberfläche Wärmestrahlung abgeben zu können. Bei Keramik ist diese besonders hoch.

Bei Wärmestrahlung wie vom Kachelofen, oder von Infrarotheizungen wird nur weniger die Luft erwärmt, sondern in erster Linie die Raumhülle, Einrichtungsgegenstände und der Mensch selbst. Diese reflektieren die Wärmestrahlung. So entsteht eine gleichmäßige Wärme von überall im ganzen Raum. Die Temperaturen unter der Decke sind nur unwesentlich höher als am Boden. Die Füße sind warm. Dies empfinden wir früher wie heute als sehr angenehm und wohltuend.

Infrarotheizung mit Glas? Geht gar nicht!

Glas hat allgemein eine sehr viel schlechtere Emissivität als die von uns verwendete hochwertige Keramik. D.h. bei gleicher eingesetzter Leistung erhalten Sie bei easyTherm mit der Keramik sehr viel mehr angenehme Wärme – Sie brauchen also weniger Strom.

Weiters haben Sie bei Glas eine wesentlich schlechtere Infrarotstrahlung und viel mehr Konvektion. In Wahrheit ist eine Infrarotheizung mit Glas eher eine klassische Konvektionsheizung als eine Infrarotheizung. Das äußert sich dann in hässlichen Schlieren hinter dem - vermeintlichen - Infrarotpaneel.

Glas muss in entsprechender Materialstärke verwendet werden (4—8 mm). Da es ein guter Wärmeisolator ist, dauert die Erwärmung des dicken Glases sehr lange. Zwischenzeitlich geben Glaspaneele dann Wärme nach hinten ab – das ist verlorene Energie.

Sie können zu Hause einen ganz einfachen Versuch machen:

Füllen Sie kochendes Wasser einmal in ein Teeglas und einmal in eine Keramik-Tasse. Wenn Sie die Hand in die Nähe des Teeglases bringen, werden Sie kaum Strahlungswärme spüren. Wenn Sie das Glas angreifen werden Sie sich aber die Finger verbrennen. Greifen Sie dagegen die Keramik-Tasse an, fühlt sie sich wohlig warm an – das ist die langwellige Strahlungswärme. Genauso ist es bei der Heizung. Keramik erzeugt ein wohlig warmes Gefühl – Glas ist einfach nur heiß.

Infrarotheizungen aus Blech? Keine gute Idee!

Manche Anbieter verwenden Blech für Ihre Infrarotheizungspaneele.

Hier gilt ähnliches wie für Glas: es funktioniert einfach nicht. Die Emissivität von Blech ist ähnlich schlecht wie die von Glas. Sie bekommen schlussendlich damit nur eine teure und ineffiziente Konvektionsheizung.

Und ganz ehrlich: möchten Sie Ihre Heizung, die ja lange halten soll, aus Blech haben? Das ist in ein paar Jahren unansehnlich und eventuell rostig.

Setzen Sie auf Qualität: Keramik wirkt!

Spiegel als Infrarotheizung? Besser nicht!

Ein Spiegel im Badezimmer als Infrarotheizung? Dann beschlägt mein Spiegel nach dem Duschen ja nicht mehr! Was auf den ersten Blick aussieht, als ob man zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen hat, ist auf den zweiten Blick leider keine gute Idee.

Warum? Ein Spiegel besteht aus einer mit Silber oder Aluminium beschichteten Glasplatte. Nun wissen wir ja schon, dass Glas kein gutes Material für eine Infrarotheizung ist. Dazu kommt nun aber noch, dass durch die dauernde starke Erhitzung des Spiegels das Silber oder Aluminium korrodiert und der Spiegel immer dunkler wird. Man sagt dann auch: "der Spiegel wird blind".

Mit einer Infrarotheizung als Spiegel haben Sie daher die Nachteile von beiden Seiten kombiniert: 

  • Durch das Glas haben Sie keine gute Infrarotwärme
  • können den Raum nicht effizient heizen und
  • nach einigen Monaten haben Sie auch keinen guten Spiegel mehr

Lieber eine easyTherm Infrarotheizung an die Decke montieren. Dann haben Sie

  • den besten Platz für eine effiziente Infrarotheizung
  • angenehme Wohlfühlwärme und
  • aufgrund der hohen Wärmestrahlung auch keinen beschlagenen Spiegel!

Einfach selbst nachrechnen

Berechnen Sie doch den Strahlungswirkungsgrad von diversen Infrarotpaneelen selbst: mit dem Strahlungswirkungsgradrechner. Sie benötigen dazu nur einige, wenige Angaben.